Die 1a-Lage (beste Lage) wird im Allgemeinen durch die Lage beschrieben, die den höchsten „Lauf“, d. h. die höchste Passantenfrequenz, aufweist. In der Verkehrswertermittlung wird die 1a-Lage neben der Passantenfrequenz auch nach der Passantenqualität unterschieden. Hier kann, insbesondere im Innenstadtbereich, auch eine „1a-Luxuslage“ entstehen.

Besonders hohe Passantenfrequenzen mit hohem Verkaufsumsatz werden im Regelfall häufig in Fußgängerzonen (siehe Oldenburg) erreicht. Branchenmäßig sind diese Bereiche weniger auf die Versorgung der Bevölkerung mit dem Grundbedarf, sondern i. d. R. durch Shopping im sogenannten Non-Food-Bereich gekennzeichnet.

In den großen Innenstadtbereichen können bereits Lagen in einer Seitenstraße, lediglich 50 oder 100 m von der direkten Fußgängerzone entfernt, einen nur halb so großen Umsatz im Vergleich zur Fußgängerzone bedeuten.

Naturgemäß gibt es sodann auch extreme Unterschiede in den Wertigkeiten der unterschiedlichen Einzelhandelsflächen. Bei gleicher Größe und Zuschnitt können jederzeit 50 % Unterschied in den erzielbaren Pachteinnahmen liegen; je nach Lage innerhalb der Innenstadt.


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