Porenbetonsteine kennt man unter ihrem Markennamen wie Ytong, Hebel oder Celcon. Porenbeton ( früher Gasbeton ) ist ein feinkörniger Leichtbeton mit einem Porenvolumen von bis zu 80 Vol.- %. Er wird zu werkmäßig hergestellten bewehrten und unbewehrten Bauteilen, wie Wand- und Deckenplatten, verarbeitet.

Porenbeton ist wegen seiner hohen Wärmedämmung , seiner guten Druckfestigkeit und gleichzeitiger leichter Verarbeitung ( mit Holzwerkzeugen ) ein beliebter Baustoff im Wohnungs- und Industriebau. Nachteilig ist seine hohe Wasseraufnahmefähigkeit, wenn er während der Bauzeit ungeschützt oder mit ungeeigneter Abdichtung im erdberührten Bereich eingebaut ist.

Porenbeton, kommt, ähnlich wie Kalksandstein, feucht auf die Baustelle. Er benötigt zur Austrocknung, bis er seine Ausgleichsfeuchtigkeit erreicht hat und als trocken bezeichnet werden kann, drei bis fünf Jahre nach Fertigstellung des Gebäudes.

Nachteilig bei Porenbeton ist ebenfalls, wie bei anderen leichten Baustoffen auch, eine geringe Schalldämmfähigkeit.

 

Hergestellt wird er aus quarzhaltigem Sand, Kalk und / oder Zement und eventuell anderen Zusatzstoffen, wie auch Porenbetonrecyclingmaterial. All dieses wird mit Wasser zu einem sämigen Brei ( Suspension) angemischt und in Gießformen gefüllt. Das in den Zuschlägen enthaltene Aluminium reagiert mit kalkhaltigem Wasser und bildet gasförmigen Wasserstoff, der im Brei Kugelporen von etwa 0,5 bis 1,5 mm Durchmesser erzeugt. Der Brei treibt dabei die Form ausfüllend auf und wird mit Stahldrähten in die gewünschten Formate zugeschnitten. Für bewehrte Bauteile werden vorher in die Form Bewehrungskörbe oder Bewehrungsmatten eingelegt. Der fertig geschnittene Rohblock wird in Härtekesseln bei 190 Grad unter Wasserdampfdruck von 12 bar gehärtet.