Das KfW-Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der deutschen Energie-Agentur GmbH zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung und der Kreditanstalt für Wiederaufbau entwickelt wurde. Unter Energieeffizienz versteht man dabei einen niedrigen Primärenergieverbrauch infolge eines hohen Dämmstandards bei gleichzeitig hoher Wirksamkeit der Anlagentechnik. KfW-Effizienzhäuser sind Wohngebäude, die aufgrund ihrer Bauweise und Anlagentechnik den Energieverbrauch deutlich unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung drosseln.

Im Allgemeinen gilt, je niedriger die Zahl des Effizienzhauses, desto geringer ist der Wärmebedarf und desto höher ist die KfW-Förderung. KfW-Effizienzhaus 70 bedeutet also beispielsweise, dass der Jahres-Primärenergiebedarf nur maximal 70 % dessen eines vergleichbaren Neubaus nach den Vorgaben der EnEV 2009 betragen darf. Gleichzeitig ist mit dem Effizienzhaus auch der spezifische Transmissionswärmeverlust auf 85 % desjenigen des vergleichbaren EnEV-Neubaus begrenzt.